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13Mär
CAE News

DPS Software schlägt Bogen zwischen SOLIDWORKS und Künstlicher Intelligenz

Berechnung und Simulation in unmittelbarer Reichweite des Konstrukteurs

Diesen Trend hin zu tief integrierten CAD-CAE-Prozessketten unterstützt Dassault Systèmes (DS) SOLIDWORKS und DPS Software seit Jahren nachhaltig und nun noch intensiver. SOLIDWORKS, indem es mit dem aktuellen Release 2018 erstmals in SOLIDWORKS Simulation umfassende Möglichkeiten zur Gestaltoptimierung von Bauteilen implementiert, und DS-Partner DPS Software, der mit einem eigenen CAE Competence Center seinen Kunden wertvolle Hilfestellung bei der Konstruktionsanalyse mittels Topologie-Optimierung gibt. Zusätzlich gibt es aktuell bei DPS attraktive Einstiegspakete.

Ein intelligenter Algorithmus ermittelt in SOLIDWORKS Simulation 2018 die optimale Bauteilstruktur, sowohl für konventionell spangebenden Fertigungsverfahren als auch für 3D-Druck. Damit erhält jeder Konstrukteur bereits am Anfang seiner Arbeit optimale Designvorschläge, etwa in Hinsicht auf Gewichtseinsparung. Die aufwendige Suche nach der besten Variante wird so deutlich verkürzt und es entstehen Produkte von nie erreichter Leistungsfähigkeit und Qualität.

Prozesskette Leichtbau


1. Ausgangsmodell zur Überarbeitung hinsichtlich Leichtbau-Vorgaben

2. Berechnete Geometrie anhand definierter Lasten und Eigenspannungen

3. Verbessertes Design mit reduziertem Gewicht und verbesserter Haltbarkeit. Dieser Prozess lässt sich beliebig oft wieder verwenden, dient folglich dem Aufbau von Unternehmenswissens


Kritisches Unternehmenswissen intern aufbauen

Mehr als 9 500 Kunden vertrauen auf die geballte Kompetenz von DPS mit seinen insgesamt sieben Competence Center. Das CAE Competence Center von DPS hat sich zur Aufgabe gemacht, SOLIDWORKS-Anwender gezielt zu unterstützen, dass sie innerhalb ihres CAD-Prozesses Knowhow über das eigene Produkt schneller aufbauen und dieses Wissen schneller in Verbesserungen umsetzen können.

„SOLIDWORKS Simulation ermöglicht, dass der Konstrukteur Berechnungen fehlerfrei selbst durchführt, daher diese wichtigen Arbeiten nicht nach außen geben muss“, erklärt Wolfgang Müller, Leiter des DPS Competence Centers CAE, und ergänzt: „Über die Jahre hinweg haben wir im Markt etablieren können, dass die 3D-Konstruktion über die digitale Zeichnungsableitung unmittelbar in der Fertigung verwendet wird. Dahinter steckt die Idee, auch Toleranzen und andere Fertigungsanweisungen direkt dem 3D-Modell beizufügen. Unser Ziel ist es nun, die konstruktionsbegleitende Berechnung und Simulation genauso selbstverständlich zu machen, wie damals die Zeichnungsableitung.“

Wolfgang Müller und sein CAE Competence Team untersucht, ob mit SOLIDWORKS Simulation die konkrete Aufgabenstellung des Kunden effizient erfüllt werden kann. Liefert die Prozessanalyse einen kurzen ROI, wird mittels zugehöriger Schulung SOLIDWORKS Simulation in den Entwicklungsprozess des Kunden integriert.

Topologie-Optimierung und seine unmittelbare Nähe zu Künstlicher Intelligenz: Vorrechnen statt Nachrechnen

Welchen Spannungsbogen schlägt Müller zwischen Topologieoptimierung und KI? „Für gewöhnlich findet Simulation erst dann statt, wenn die wesentlichen Konstruktionsentscheidungen bereits gefallen sind. Ganz im Unterschied dazu steht die Topologie-Optimierung: Die Suche nach der idealen Grundgestalt findet bereits ganz zu Anfang des Design-Prozesses statt. Und genau hier ergibt sich die Verwandtschaft zu KI: Man gibt dem System ein Ziel vor, definiert also physikalische Randbedingungen bezüglich des Bauraums, wenn man so will: eine topologische Landkarte eines noch nicht existierenden Materials, in dem sich der Algorithmus mit einem Regelwerk in Hinsicht auf Spannungen, Entformungsschrägen und Symmetrien usw. bewegen darf. Das Resultat kommt folglich aus mehreren Blickwinkeln zustande, zu dem man möglicherweise sonst nur sukzessive käme, etwa erst nach einer mehrfachen Überarbeitung des Entwurfs.“

Beide Methoden, KI und Topologie-Optimierung, haben zum Ziel, die beste Lösung für einen Anwendungsfall zu ermitteln und nicht Fehler in suboptimalen Lösungen aufzuspüren.

„Alle wollen 3D-Drucken. Wenn sie auch den 3D-gedruckten Prototypen schnell in der Hand halten, kann schlussendlich für eine wirtschaftliche Serienfertigung durchaus mit leichten Modellanpassungen ein Frästeil daraus werden“, sagt Müller und verweist darauf, dass so, wie SOLIDWORKS nun erstmals die Topologie-Optimierung in ein Mainstream-CAD-Tool integriert hat, der kreative Schaffensprozess des Konstrukteurs in eine neue Dimension überführt wird. „SOLIDWORKS Simulation präsentiert eine Gestalt, so wie man sie vielleicht noch nie realisiert hat, die aber als gedrucktes Teil tatsächlich den Vorgaben an die Funktion entspricht. Kreativität wird mit der in SOLIDWORKS Simulation integrierten Topologie-Studie praktisch keine Grenze mehr gesetzt.“ Natürlich lassen sich auch Anforderungen in Hinsicht auf jede andere Fertigungstechnologie berücksichtigen. Das ist eine gute Botschaft an den von Hektik geplagten, gerne aber erfinderisch tätigen Konstrukteur.


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